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Evelyne Gebhardt: „Europäische Union ist die einzige Zukunft Europas!“

Rede zur Lage der Union von Kommissionspräsident Juncker

© Europäisches Parlament

„Sicherheit, Wohlstand und Frieden wird es in Europa nur mit der Europäischen Union geben und nicht, wenn jeder Staat für sich alleine steht. Denn dank des gemeinsamen Handelns steht Europa wirtschaftlich gut da, die Schuldenkrise ist überwunden und der Investitionsfonds schafft Arbeitsplätze“, bilanziert die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Evelyne Gebhardt, anlässlich der Rede zur Lage der Europäischen Union von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

„Natürlich gibt es noch offene Herausforderungen, wie die Migrationsfrage oder die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Leider haben bisher die nationalen Regierungen effektive, europäische Lösungen verhindert. Sie sollten nicht immer Europa als Sündenbock nehmen. Außerdem erwarte ich von den Staats- und Regierungschefs, dass sie die angestoßene soziale Säule der EU verwirklichen und Regeln für den Umgang mit der Digitalisierung nicht weiter im Weg stehen“, sieht die Sozialdemokratin Evelyne Gebhardt klare Verantwortlichkeiten.

Abschließend erklärt Evelyne Gebhardt: „Es gibt ein rechtstaatliches, demokratisches und freies Europa nur, wenn die Christdemokraten klar Farbe bekennen und alle Gegner dieser Überzeugungen aus ihrer Partei ausschließen. Jeder zukünftige Spitzenkandidat muss sich zu den Wertvorstellungen der Europäischen Union bekennen und auch so handeln!“

13. September 2018