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Evelyne Gebhardt: „Faire Arbeit und bessere Bedingungen auf Europas Straßen“

Mobilitätspaket erfolgreich im Europäischen Parlament abgestimmt

Millionen von Waren werden täglich im europäischen Binnenmarkt von LKWs transportiert und die Fahrer und Fahrerinnen leiden unter fragwürdigen Bedingungen.

„Mit dem neuen Gesetzespaket wollen wir dem Nomadendasein und den schlechten Lebensbedingungen der über 3 Millionen LKW-Fahrer und Fahrerinnen, die auf Europas Straßen unterwegs sind, ein Ende setzen. Die unseligen Zustände im Transportsektor stigmatisieren eine ganze Branche von seriösen Unternehmen und Arbeitnehmern, die von den neuen Regeln profitieren und damit ins rechte Licht gerückt werden“, so die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Evelyne Gebhardt zur heutigen Abstimmung über das Mobilitätspaket. „Nach zähem Ringen ist es uns Abgeordneten nun gelungen, ein Gesetz zu verabschieden, das die Transportbranche humaner macht: denn auch hier soll zukünftig das Prinzip des europäischen Binnenmarktes gelten ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort‘!“

Die vorgeschlagenen Regeln bekämpfen Briefkastenfirmen in der Transportbranche und schreiben vor, dass Fahrer und Fahrerinnen ihre wöchentliche Ruhezeit nicht mehr im Fahrzeug verbringen dürfen.

Zum Abschluss appelliert die Binnenmarkt- und Verbraucherschutz-expertin Evelyne Gebhardt: „Eine Aufforderung geht aber auch an Wirtschaft und Verbraucher, welche tagtäglich Transportleistungen in Anspruch nehmen: Die Zeit in der Transportkosten auf dem Rücken von Fahrer und Fahrerinnen sowie kleiner und mittelständischer Unternehmen immer weiter nach unten gedrückt werden, muss ein Ende haben.

04. April 2019