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Evelyne Gebhardt : „Neue Haftpflicht-Regeln schützen Unfallopfer besser“

Europäisches Parlament verabschiedet aktualisierte Vereinbarungen für Kfz-Versicherungen

© SPD-Gruppe im Europäischen Parlament

Eine Mehrheit der Europa-Abgeordneten hat heute im Plenum in Straßburg einer Neuauflage der europäischen Vereinbarungen für Autoversicherungen zugestimmt.

Dazu erklärt Evelyne Gebhardt, Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz:
„Europäer*innen müssen bei Unfällen und bei der Versicherung ihrer Autos besser geschützt und in allen EU-Staaten gleichbehandelt werden. Mit den jetzt beschlossenen Regeln für KFZ-Versicherungen haben wir im Europäischen Parlament dafür gesorgt, dass Menschen auch bei Verkehrsunfällen entschädigt werden, wenn die Versicherungsgesellschaft in Konkurs gehen muss. Außerdem führen wir ein, dass Fahrer*innen ihre schadensfreie Zeit bei einem Umzug in ein anderes EU-Mitgliedsland mitnehmen können und damit dann dort von Bonusprogrammen für unfallfreies Fahren bei der neuen Kfz-Haftpflichtversicherung profitieren. Gleichzeitig braucht es mehr Transparenz auf dem Versicherungsmarkt. Mit neuen Instrumenten können alle Bürger*innen Preise, Tarife und Deckungssummen von Versicherungsanbietern vergleichen.“

Als nächstes muss der Rat dem Ergebnis der Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament zustimmen. Daran anschließend haben die Mitgliedsstaaten 24 Monate Zeit, um die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

21. Oktober 2021