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Evelyne Gebhardt: „Unsere gemeinsame Heimat ist Europa!“

Deutschland und Frankreich unterschreiben in Aachen neuen Vertrag über die Zusammenarbeit und Integration

© Europäisches Parlament

„In meiner Brust schlägt ein französisches und ein deutsches Herz. Es freut mich, dass Deutschland und Frankreich in Zukunft Europas gemeinsamer Herzschlag sein wollen“, erläutert die Deutsch-Französin Evelyne Gebhardt den heute unterzeichneten Vertrag. „Der Elysee-Vertrag hat die Aussöhnung der ehemaligen Erbfeinde ermöglicht, nun wird es Zeit, neue Impulse für die Zusammenarbeit zu geben und europäische Projekte zu gestalten. Die institutionalisierte Zusammenarbeit bei europapolitischen, verteidigungs- und sicherheitspolitischen Fragen aber auch die konkrete Zusammenarbeit zur Bewältigung des Klimawandels oder der regionalen Zusammenarbeit heben unsere Länderfreundschaft auf eine neue Ebene und bringen sie ins
21. Jahrhundert.“

„Das Grenzland Baden-Württemberg wird auf vielfältige Art und Weise von diesem Vertragswerk profitieren und es wird viele Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit geben. Die unbürokratische Zusammenarbeit in Bereichen wie der Gesundheit, Wirtschaft, Verkehr oder Soziales wird das Leben in grenznahen Regionen vereinfachen und die Menschen beiderseits der Grenzen weiter zusammenführen“, erklärt die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments die Konsequenzen des Aachener Vertrages weiter.

Abschließend beurteilt die Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt: „Dies ist ein Appell an die anderen Mitglieder der Europäischen Union, dass die Zukunft nicht in Einzelstaaten liegt, sondern in der gemeinsamen Zusammenarbeit Europas. Nur so kann der Frieden gesichert und zukünftige Herausforderungen wie der Klimawandel gemeistert werden. Gleichzeitig ist dieser Vertrag ein Vorbild für die Welt. Auch nach Jahrhunderten des Krieges und der Feindschaft sind Frieden und freundschaftliche Kooperation zum gegenseitigen Vorteil möglich.“

22. Januar 2019